Erfahrungsbericht von Dormeo neu Twixx aus Ungarn

.07.2022

Hallo zusammen!


Im Dezember 2021 bin ich in meinem neuen Zuhause im Thurgau eingezogen. Als erstes habe ich gleich meinen neuen Namen «Twixx» (vormals Dormeo) erhalten, da meine Familie einen lustigen und gut rufbaren Namen für mich wollte.

Meine Familie und ich konnten uns schon vor dem Einzug in mein neues Zuhause kennenlernen. Wir waren damals mehrmals zusammen spazieren, was ganz wichtig war für uns, denn so konnten wir abschätzen, ob wir zusammenpassen.

Zu meiner Hundepersönlichkeit: Ich bin Ende August 22 drei Jahre alt, ein quirliger, sehr intelligenter und lernwilliger Hund. Meinen Leuten will ich unbedingt gefallen und würde am liebsten den ganzen Tag zusammen mit ihnen auf Abenteuerreise gehen oder mit ihnen schmusen. Ich brauche Bewegung, tummle mich gerne in unserem Garten oder putze das Fell meiner Hauskatze. (Die hat sich Gott sei Dank auch an mich gewöhnt! ) Draussen liebe ich es, durch das hohe Gras zu sausen oder mich im Schatten darin zu wälzen. Mit anderen Hunden verstehe ich mich in der Regel gut. Zur Freude meiner Besitzer mache ich auch sehr gerne Agility - einfach Klasse, wenn ich beim Üben viele Gutzis bekomme. Fremden gegenüber bin ich misstrauisch. Wenn ich aber merke, dass meine Leute entspannt sind, dann kann ich mich gut auf z.B. Besuch zuhause einlassen. Ich bin auch ein guter Wächter – mittlerweile habe ich gelernt, dass meine Leute mir sagen, wann es gut ist aufzuhören mit meinem Gebell.

In den ersten paar Wochen hatte ich mit meiner Verdauung zu kämpfen. Das neue Futter, die neue Umgebung – ich musste mich zuerst an alles gewöhnen. Meine Leute kochten zwischendurch mal Reis und Rüebli oder Rüebli Suppe für mich - allerdings hat mir das nur punktuell geholfen. Ich durfte verschiedene Futter ausprobieren. Heute, nach fast 7 Monaten, habe ich keine Probleme mehr damit.

Nach 3 Monaten musste ich zur Nachkontrolle beim Tierarzt. Es wurde noch einmal vollständig getestet, ob ich wirklich keine Krankheiten habe – das war zwar kostspielig – aber jetzt wissen wir alle, ich bin kerngesund!

Mit der Zeit haben wir uns besser kennengelernt und ich muss zugeben, Velo-/Mofafahrer, schnelle Fahrzeuge, Kühe und Schafe oder die Hundebox zum Autofahren, finde ich gar nicht toll. Ich belle dann wie verrückt, spüre mich nicht mehr und teile allen mit, dass ich damit gar nicht einverstanden bin. Zum einen liegt das wohl in meinen Genen – ich gebe lautstark zu verstehen, wenn mir etwas nicht passt – ich bin aber auch unsicher, kenne vieles noch nicht oder habe Angst. Auch jage ich gerne Wild – das hat zur Folge, dass ich vermutlich noch länger meine Schleppleine tragen muss, denn an meinem Wohnort gibt es sehr viel Wald. An Pferde musste ich mich auch gewöhnen, da meine Besitzer zwei davon haben. Aber das habe ich geschafft. Meine Pferde und ich gehen oft zusammen spazieren. Krallen schneiden möchte ich nicht und kämmen lasse ich ab und zu über mich ergehen.

Ich konnte aber schon feststellen, es führt kein Weg daran vorbei. Ich habe bereits an 3 Hundekursen teilgenommen. Mit viel Geduld, aber auch Konsequenz und Übung bin ich mittlerweile so weit, dass ich die meisten Situationen aushalten kann, ohne, dass ich in der Leine hänge und wild bellen muss.

Ich bin heute schon gut leinenführig und in den meisten Situationen habe ich keine Probleme mehr. Natürlich ist noch viel Luft nach oben offen – aber Übung macht den Meister!

Meine Familie und ich sind happy, dass wir uns gefunden haben. Natürlich weiss niemand ausser mir, was ich bereits alles erleben musste. Aber heute wird gut für mich geschaut, ich geniesse mein Leben und meine Familie würde mich nie mehr hergeben.

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