Erfahrungsbericht von Dwight aus Ungarn
Publiziert: Freitag, 13.05.2022
Schon ein Monat und ein Tag lebt Dwight bei uns und die Tage vergehen wie im Flug. Meinen Mann hat er vollends um den Finger gewickelt und er bezeichnet ihn als "tolle Bereicherung" :-) Er ist halt schon eine "coole Socke". Wir lernen und jeden Tag ein kleines Stückchen besser kennen.
Boxentraining sind wir weiterhin dran. Er hat seine Skepsis noch nicht ganz überwunden, wenn er eingeschlossen ist, geht aber freiwillig rein und schläft da auch manchmal jetzt. Draussen ist Dwight ein Musterschüler. Er läuft gut an der Leine ohne Gezerre und ist freundlich jeden um allen gegenüber. Kühen, Pferden, Gänsen etc. gegenüber legt er eine tolle Gelassenheit an den Tag. Der Foxterrier ist jedoch immer dann sehr aktiv, wenn irgendwas sich schnell bewegt (Vögel, Tennisbälle, Fussballspielende Kinder etc. Wir üben uns also in Gelassenheit beim nahen Tennisplatz und auf unserem Sitzplatz und belohnen ruhiges Verhalten :-)
Alleine bleiben ist immer noch eher doof und wir sind weiterhin dran, dass zu üben. Gehen Kinder oder Mann, dann ist das kein Problem aber von mir mag sich Dwight nicht gerne trennen, auch wenn er es mittlerweile überlebt wenn ich die Post hole oder in der Waschküche bin. In Bezug auf das Autofahren haben wir kleine Fortschritte gemacht und einen Kompromiss gefunden, was die Art des Transport betrifft :-) Die Hundebox steht noch im Kofferraum aber bleibt momentan noch offen, dafür haben wir jetzt ein Gitter eingebaut, dass den Kofferraum abtrennt. So darf er sich da frei bewegen. Dwight ist mit dieser Art der Fortbewegung noch nicht ganz einverstanden und "motzt" sporadisch noch aber er ist nicht mehr panisch, pinkelt nicht mehr ins Auto und hechelt auch nicht mehr stark. Wir fahren jetzt den dritten Tag Auto und das kommt gut. Wir können also jetzt die Hundeschule besuchen und er durfte am Wochenende das erste Mal seit langem wieder mal rennen auf dem eingezäunten Hundeplatz. Er fand es grossartig :-)
Zuhause haben wir uns entschieden, momentan alle Spielsachen von Dwight wegzupacken. Sobald irgendwas "Spielbares" herumliegt, findet er keine Ruhe und ist gestresst weil er ständig das Gefühl hat, er müsste jemand mit ihm spielen. Das hat ihn dann so frustriert, dass er die Nachbarin anpinkeln wollte, weil sie nicht mit ihm gespielt hat. Um Druck weg zu nehmen und ihn entspannen zu lassen wird Dwight jetzt bei Türklingeln oder Besuch ins Körbchen geschickt (auch wenn wir essen) und das trägt sehr zur Entspannung bei. Es wird täglich besser und er kommt immer mehr zur Ruhe so. Er akzeptiert dies sehr gut, geht zum Teil schon freiwillig in sein Körbchen, wenn wir an den Tisch sitzen.
Zur Beschäftigung sind wir am Futterbeutel auftrainieren, er findet es mega cool, draussen sein Futter zu suchen und haben mit Clickertraining angefangen und bald mit Zielobjektsuche, damit ich ihn gut auslasten kann.
Das Nachimpfen beim Tierarzt haben wir Termingerecht erledigt. Die Tierärztin war übrigens begeistert, wie der Verein das handhabt mit dem ganzen Prozedere.
So ich glaube, das wäre es so auf die Schnelle von uns :-) Wir sind sehr sehr glücklich mit Dwight.
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