Erfahrungsbericht von Joris neu Jori aus Ungarn

.09.2022

Voller Spannung erwarteten wir am 25. Februar Joris Ankunft. Ein zappelnder, kaum zu bändigender, kleiner Vierbeiner wurde uns übergeben.. Das Ankommen in seinem neuen Daheim besiegelten wir mit der kleinen Namensanpassung von „Joris“ in „Jori“.
Da er unser zweiter Hund aus dem Tierschutz ist, befolgten wir von Anfang an einige wenige Erziehungsregeln, die wir in früheren Erziehungskursen gelernt hatten. Erstaunlich schnell fühlte er sich bei uns wohl.

Unseren Beobachtungen zufolge war er wohl nicht immer ein Strassenhund gewesen: Die Sauberkeitserziehung gestaltete sich z.B. relativ einfach; wir mussten lernen, Joris sehr diskrete Zeichen zu deuten!
Mit unserem 12 jährigen Enkel klappt es gut, er kann mit Joris ungestümer Art umgehen. Wir beziehen ihn und alle anderen Familienangehörigen in die Erziehung mit ein.

Diese ist für den zwei jährigen Jori und uns eine Herausforderung (Angst vor dem Autofahren, hochspringen, alles anknabbern etc.), welche er mit uns aber eifrigst zu meistern bestrebt ist. Wir lernen in Ruhe gegenseitig .... Ihn ausserhalb des Gartens frei herumtollen zu lassen, wird noch längere Zeit kein Thema sein.

Jori schläft nachts, wie vormals Wulli, in einer grossen textilen Box, welche er zwischendurch auch freiwillig aufsucht.

Gesundheitlich hat Jori, trotz seines munteren Wesens, bis heute Probleme: Die anfangs diagnostizierten Gardien ist er erst (mit riesigem hygienischem Aufwand unsererseits) seit etwa zwei Monaten los. Aus diesem Grunde besuchen wir auch erst jetzt eine Hundeschule.

Bei der Reisekrankheit-Nachkontrolle ist zudem eine Erlichiose diagnostiziert worden.Das bedeutet Antibiotika während vier Wochen, Spezialfutter zwecks Gewichtszunahme. Da diese Krankheit bei Nichtbehandlung ebenfalls tödlich verlaufen kann, wäre es äusserst wichtig, vor dem Transport in die Schweiz nicht nur auf Babiosen, sondern auch auf Erlichiose zu testen. Blutbild und Organe von Jori sind zum Glück noch in Ordnung und wir hoffen, dass dies auch bei den zukünftigen tierärztlichen Kontrollen so bleiben wird.

Nach den ersten sechs Monaten melden wir Ihnen gerne zurück, dass wir mit Jori einen ganz liebenswerten, sehr anhänglichen, cleveren und coolen kleinen Berger des Pyrénées/Terrier (?) Mischling erhalten haben, der nun unser ständiger Begleiter ist, und für Unterhaltung, auch Herausforderung sorgt.

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