Erfahrungsbericht von Majlo neu Spezi aus Ungarn
Publiziert: Donnerstag, 14.04.2022
Wenn Spezi sprechen könnte…..!
Der hübsche Hundejunge Spezi hörte bis vor einem halben Jahr auf den Namen «Majlo». Aber man bzw. Hund ist ja flexibel, und so hört er heute eben auf den Namen Spezi, …..wenn er Zeit hat. Die hat er tatsächlich nahezu immer, es sei denn, etwas wirklich Spannendes steigt gerade in die Nase. Und da werden dann auch schon mal Ausnahmen gemacht. Prioritäten halt, schliesslich steckt ja auch eine gute Portion Jagdhund in seinen ungarischen Genen!
Die kleine Spezi-Welt könnte perfekter nicht sein: Sein Leben mit uns im sehr beschaulichen Tiny-House mit 24/7 Rundum-Betreuung und liebgewonnenen Routinen gibt ihm alles, was er doch so dringend braucht, um tiefenentspannt in sich zu ruhen, denn in dem kleinen Kerlchen steckte anfangs noch sehr viel Unsicherheit. Schnell hat er jedoch gelernt, dass er die Beurteilung von beunruhigenden Dingen ganz seinen Menschen überlassen kann, die das dann für ihn einschätzen. So kann er sich zufrieden den schönen Seiten des Hundelebens hingeben und seinen Lieblingsdingen nachgehen: Okkupieren des begehrtesten Platzes auf dem Sofa (selbstverständlich vor dem Ofen!), 10-17 Km-Spaziergänge täglich - verteilt auf mehrere Gassi- bzw. Joggingrunden, gemeinsame Ausflüge mit dem Camper (der Platz zwischen Fahrer- und Beifahrersitz ist dabei Gold wert: Hier haben die kraulenden Hände nämlich Zugriff von beiden Seiten!), der Einsatz von viel Charme, um einen begehrten Spekulatius-Keks zu ergattern, und last but not least: seine grosse Liebe «Wanda»! Hier kann man nur sagen: «Wo die Liebe hinfällt», denn Wanda ist aus Sicht von Spezi ein «Hochhaus» auf vier Beinen, durch das er locker drunter durchlaufen kann. Wandas eigentliche Aufgabe ist die Bewachung ihres Bauernhofs. Wenn aber Spezi am Horizont auftaucht, wird die Waldrunde gerne auch im Duo bezwungen, bevor sie sich erst dann wieder den Kühen und Pferden ihres Hofs widmet.
Es gibt da so eine Faustregel, die besagt, dass die Zahl 3 eine gute Orientierung für die Eingewöhnung eines Hundes in seine neue Umgebung ist: 3 Tage, um das grösste Heimweh zu verkraften, 3 Wochen, um sich an die neue Heimat einigermassen zu gewöhnen und 3 Monate, um endgültig im neuen Zuhause und bei den neuen Menschen anzukommen. Bei Spezi konnte man diesen Verlauf tatsächlich gut beobachten, …. und so wünschen wir noch vielen, vielen anderen Hunden und Menschen, dass sie sich diese Zeit nehmen bzw. die Chance geben, es lohnt sich! In «Majlos» Vergangenheit war das leider nicht immer so……
Dem Team von «animal-happyend» danken ganz herzlich für Ihren unermüdlichen Einsatz
Ingrid und Wolfgang mit Spezi
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