Erfahrungsbericht von Nizu aus Ungarn
Publiziert: Mittwoch, 01.06.2022
Liebes Animal-Happyend Team,
Seit nunmehr über sechs Monaten erfreuen wir uns an unserem jüngsten Familienzuwachs.
Die kleine Nizu wäre aus unserer Runde nicht mehr wegzudenken. Sie stellt uns ab und zu vor kleine Rätsel und Hürden, die bisher aber mit Geduld und Verständnis gemeistert werden konnten. Wie bei jedem Tier gibt es auch für unseren Hund kein 0815-Rezept. Neue Situationen brauchen immer wieder etwas Flexibilität und Einfallsreichtum. Es ist ein Learning-by-Doing für Mensch und Tier.
Nizu begleitet Nadja fast jeden Tag ins Büro, wo sie sich vorzeigewürdig ruhig verhält. Kleine Seilziehspiele, versteckte Leckerlis, Ballspiele und Spaziergänge unterbrechen ihren eher ruhigen Alltag. Zu Hause auf dem Hof wird dann der Turbogang eingelegt, die Familie mit Luftsprüngen begrüsst und mit den Kindern im Garten herumgetobt. Vor drei Wochen startete unser Agility-Training, was Nizu Freude bereitet. Wie es scheint, möchte Sie gefordert werden und geniesst das Lob. Sobald die Verhältnisse es zulassen, wird sie zudem diesen Sommer beginnen, die Berge der Schweizer Alpen zu erklimmen.
Uns hat der Besuch einer Hundeschule enorm geholfen, weshalb wir besonders neuen Hundehaltern raten würden, sich ebenfalls über den Besuch einer Hundeschule Gedanken zu machen. Wir können viele gute Tipps abholen und finden heraus was wir mit Nizu unternehmen/trainieren können, was sie fordert und ihr Freude bereitet. Vor allem aber zeigen sich nach einer ersten Eingewöhnungsphase teils einige Verhaltensauffälligkeiten, die sich der Hund aufgrund seines bisherigen Lebens und seiner (teils vielleicht negativen) Erfahrungen angeeignet hat. Eine zeitnahe Arbeit an diesem unerwünschten Verhalten mit erfahrenen Hundetrainern ist besonders wertvoll. Es hilft dem Hundehalter zu lernen mit der Situation umzugehen, zeigt
dem Hund wie er sich korrekt verhalten kann und nimmt ihm den Stress, den er durchlebt, wenn er für etwas beschimpft wird, was er als normalen Überlebens-Instinkt erlernt hat.
Man sollte nicht vergessen, dass diese Hunde je nach Alter bereits viele Erfahrungen gemacht haben, die sie prägen. Daher sind Geduld und Verständnis manchmal dein bester Freund. Den Hund auch mal Hund sein zu lassen und nicht erwarten, dass gleich alles von Beginn an klappt, nimmt Hund und Halter den Druck und sie können das Zusammenleben gemeinsam erlernen.
Wir danken euch herzlich für euren wertvollen Einsatz und wünschen der Organisation auch weiterhin alles Gute.
Liebe Grüsse Börni und Nadja
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